Beratung - Seminare - Vorträge

Dr. phil. Monika Jäckle

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Ich war über viele Jahre als Erziehungswissenschaftlerin an der Universität Augsburg tätig und Modulbeauftrage für das Erweiterungsstudium „Beratungslehrkraft“. Meine Erfahrungen mit vielen kreativen Studierenden über die Jahre hinweg haben mich gelehrt, dass es beim Lernen sowohl das Andere, das Fremde, Irritierende oder Widersprüchliche braucht – als auch den Anderen in der erfahrungsorientierten Begegnung. Wir sind grundsätzlich auf Andere bezogen, streben nach Beziehung: existenziell, in unserem Sein-und-Tun-in-der-Welt und lebenslang. Darin versichern wir unser Dasein und dies ernst zu nehmen, - gerade in der Arbeit mit jungen Menschen - ist mir ein besonderes Anliegen. Und darin liegt mein pädagogischer Anspruch, die Spannung von Selbstbehauptung und Anerkennung auf persönlicher wie sozialer Ebene auszuloten.

Im Lernen steht immer das Subjekt auf dem Spiel: Wer umlernt, wird mit sich selbst konfrontiert, der „Blick“ der Anderen zeichnet dabei das affektive Erleben entscheidend mit: nicht nur die Vorstellungen wandeln sich, sondern der Einzelne selbst. Dies braucht Mut auch „ohne Geländer zu denken“ (Arendt) - gerade wenn es um solidarische Einmischung geht. Dies hat meine Haltung als Theoretikerin wie auch mein Selbstverständnis als Praktikerin maßgebend beeinflusst und auch mein kritisches Bewusstsein gegenüber der sinnhaften Vereinnahmung machtvoller, erstarrter Systeme im Bildungssystem geschärft. Das Spektrum meiner Arbeit verortet sich somit in Räumen der Bildung, der Begegnung und Verantwortung.

Neben meiner Lehr- und Beratungstätigkeit bin ich Gestalttherapeutin und Traumatherapeutin in eigener Praxis.