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Allgemein

Kinder mit Kriegs- und Fluchterfahrungen sind Teil des pädagogischen Alltags geworden. Diese Kinder befinden sich in einer Schwellenphase, im Übergang: das Alte ist weg, zerstört und dem Neuen ist man noch nicht zugehörig. Diese Spanne ist überaus bedeutsam, da das „Danach“ und die Art und Weise wie das „Danach“ des Krieges und der Flucht gestaltet wird, ausschlaggebend ist, wie gut vergangene Erlebnisse verarbeitet werden können und dieser Übergang gelingen kann.

Wenn Bildung etwas mit Sinn, mit Sinnverstehen und Sinnstiftung zu tun hat, dann müssen Orte des Sinnerlebens ermöglicht werden. Kinder und Jugendliche mit Kriegs- und Fluchterfahrungen befinden sich oftmals in einem unterbrochenen Suchprozess nach Sinn.

Bildungseinrichtungen können hier eine Brücke bauen, einen „Raum des Zwischen“ anbieten, indem sie Kindern und Jugendliche einen bildenden Resonanzraum anbietet, um sich selbst, Andere und die Welt zu verstehen und daraus gestaltend einwirken und teilhaben zu können.